Raymond Malone

Raymond Malone wurde in eine musikalische Familie geboren. Im Alter von 5 Jahren begann er mit Klavierunterricht, wechselte dann aber bald zur Violine. Sein erster wichtiger Lehrer war Arie Nooteboom, ein Schüler von Carl Flesch. Nach dem Tod von Nooteboom abeitete er autodidaktisch weiter bis bei einem Vorspiel für das Tanglewood Institute Roman Totenberg, der bedeutende Geiger und Pädagoge und ebenso ein Schüler von Carl Flesch, auf ihn aufmerksam wurde. Während seiner Jahre in der Universität und darüber hinaus blieb Totenberg sein Lehrer und Mentor.

Malones lange Verbindung mit Tanglewood als einem Teil des Boston University Institute begann bereits in der High School und führte ihn zum Berkshire Center Orchestra, dem Sommer-Trainigsorchester des Boston Symphony Orchesters. Hier konnte er mit einigen der bedeutendsten Musikerpersönlichkeiten der Welt zusammenarbeiten, Bernstein, Ozawa, Rostropowitch, Ormandy, Kroll und viele andere, von denen einige Mitglieder der Bostoner Sinfoniker waren.

Malone war Teil der Herbert von Karajan Stiftung und ein Lebenstraum ging 1976 in Erfüllung als er unter dem grossen Meister in der Berliner Philharmonie spielte.

Als freischaffender Musiker in New York spielte er in den Brooklyn Philharmonic, Long Island Symphony, Opera Lobo, und dem Hoboken Chamber Orchestra. Während zweier Saisons war er Konzertmeister des American Philharmonic Orchestra mit regelmäßigen Konzerten in der Carnegie Hall und der Avery Fisher Hall des Lincoln Centers.

Malone zog 1993 nach Vermont, wo er sowohl für Violine, als auch für Viola den Ruf eines hervorragenden Lehrers und begehrten Musikers geniesst.

Er spielt auf einer Geige von Oliver Radke nach dem Goffriller Modell gebaut im Jahre 2000.


zurück weiter